Georges-Arthur Goldschmidt

Titel im Ammann Verlag:


> Ein Garten in Deutschland (1988)
> Die Absonderung (1991)
> Der unterbrochene Wald (1992)
> Der bestrafte Narziß (1994)
> Die Aussetzung (1996)
> Als Freud das Meer sah (1999)
> Über die Flüsse (2001)
> In Gegenwart des abwesenden Gottes (2003)
> Freud wartet auf das Wort (2006)
> Die Befreiung (2007)
> Die Faust im Mund (2008)

»Goldschmidt ist ein Enthusiast dessen, was Sprache macht: Bilder anbieten, Geheimnisse offenbaren, Bedeutungen in einem Wort übereinanderlegen, Seele zum Sprechen bringen.« Wilfried F. Schoeller, Der Tagesspiegel

»Mit der Detailversessenheit Lichtenbergs, mit der Witterung Canettis für das Uralte im Neuen beobachtet Goldschmidt die Bereiche, wo Sprache und Seele durcheinanderfluten.« Peter von Matt, Die Weltwoche

 

Joseph-Breitbach-Preis 2005

»Ein literarischer Grenzgänger, der das Leben und Schreiben in zwei Ländern und Sprachen in eine eigene poetische Landschaft verwandelt hat.« Aus der Begründung der Jury

 

Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung 2007

»Der deutsch-französische Autor und Übersetzer Georges-Arthur Goldschmidt erhält den Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung für sein übersetzerisches Gesamtwerk und seine theoretischen Arbeiten über Freud und die deutsche Sprache (›Als Freud das Meer sah‹, ›Freud wartet auf das Wort‹). Goldschmidt geht der Sprache auf den Grund. Anschaulich beschreibt er die Zwischenräume, in denen eine Sprache sich dem Zugriff der anderen verweigert. Die Übersetzung wird für Goldschmidt zum Mittel gegen Macht und Gewalt. Goldschmidt lebt in zwei Sprachen. Indem er die Übergänge hörbar macht, bekräftigt er die Unmittelbarkeit des Erlebten, die zwischen den Sprachen liegt und doch nur im Medium der Sprache wirklich ist.« Aus der Begründung der Jury

 

Zum 80. Geburtstag am 2. Mai 2008

»Seinen Geburtstag wird man in Paris und Berlin* feiern, denn Georges-Arthur Goldschmidt ist gelungen, was keinem der vielen Wahlfranzosen in der deutschen Literaturgeschichte gelang: Zwei Leben zu führen: eines als Deutscher eines als Franzose. Zu so viel Lebensfülle kann man nur gratulieren.« Tilman Krause, Die literarische Welt

*George-Arthur Goldschmidt zum Achtzigsten

16. und 17. Mai 2008 im Literarischen Colloquium Berlin



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