Pedro Rosa Mendes
Tigerbucht

Angola sehen und überleben
Stimmen aus dem Staub des Krieges
Meridiane 37
Aus dem Portugiesischen von Inés Koebel
2001. 416 Seiten. Leinen mit Lesebändchen

ISBN 9783250600374

Über die Ruhe der Angst und die Vitalität des Todes

Pedro Rosa Mendes bricht 1997 auf, um auf den Spuren der portugiesischen Forschungsreisenden Hermengildo Capelo und Roberto Ivens von der afrikanischen Westküste zur Ostküste zu reisen, von Angola nach Moçambik, beides ehemalige portugiesische Kolonien. Bald wird ihm bewusst, dass ein solches Unterfangen in dem vom Bürgerkrieg verwüsteten Kontinent fast aussichtslos ist. Straßen und Brücken sind zerstört, riesige Gebiete haben sich in Minenfelder verwandelt, bewaffnete Gruppen kontrollieren weite Teile des Landes, der Friedensprozess existiert nur auf dem Papier.
Pedro Rosa Mendes’ Reise wird so zu einer Fahrt ins Herz Afrikas, »ans Ende des Menschen«. Es entsteht ein Panorama des Geschehens im heutigen Afrika, ein lebendiges Bild der dort lebenden Menschen und deren Schicksalen. Ein Buch voller Härte und Schönheit.




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