Fernando Pessoa
Dokumente zur Person und ausgewählte Briefe

Herausgegeben und aus dem Portugiesischen übersetzt von Georg Rudolf Lind und Frank Hesneleit-Lucke
1988. 302 Seiten. Englische Broschur

ISBN 9783250101123

Der Versuch, das Persönlichkeitsbild des rätselhaften Mannes, der sich hinter immer neuen Masken, Heteronyme genannt, versteckte, deutlicher erkennbar zu machen

Für die Liebhaber von Fernando Pessoa hat Georg Rudolf Lind, der Übersetzer und Herausgeber der Pessoa-Werkausgabe, Briefe an Freunde, Verwandte, zeitgenössische Literaten und Dichter, an Herausgeber literarischer Zeitschriften und an seinen ersten Biographen ausgewählt und zusammengestellt.

Der Band enthält außerdem überlieferte Selbstzeugnisse Pessoas und persönliche Notizen. Im letzten Teil finden sich Aussagen von Zeitgenossen, die Fernando Pessoa persönlich gekannt haben. Reichhaltiges Fotomaterial rundet den Band zu einer Fundgrube für diejenigen, die ihr Wissen um die komplexe Dichterpersönlichkeit vertiefen möchten.

 

»Dann ist da noch das Problem meiner Mitarbeit an der ›Presença‹. Ich wiederhole, was ich Ihnen schon gesagt habe: wenn ich Ihnen nicht regelmäßig Beiträge schicke, braucht Sie das nicht zu falschen Schlüssen anzuregen. Das sind Dinge zwischen mir und mir selbst. Meinen Sie niemals, auch nicht von ferne, daß ich irgendeinen Grund hätte, Ihnen keine Beiträge zu schicken. Es ist so leicht, Haltungsänderungen bei jemandem zu vermuten, der solchen Abweichungen nicht unterworfen ist, daß ich immer fürchte, was man denken könnte, wenngleich ich niemals das fürchte, was man wirklich denkt.« Aus einem Brief von Fernando Pessoa an João Gaspar Simões, 1929




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