Fernando Pessoa
Faust

Eine subjektive Tragödie. Fragmente und Entwürfe
Herausgegeben und aus dem Portugiesischen übersetzt von Georg Rudolf Lind und Frank Henseleit-Lucke
1990. 216 Seiten. Englische Broschur

ISBN 9783250101369

»Eine würdige, philologisch stichhaltige und ästhetisch reizvolle Produktion.« Peter Demetz, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Sobald der Kritiker jedoch feststellt, daß ich wesensgemäß ein dramatischer Dichter bin, besitzt er den Schlüssel zu meiner Persönlichkeit«, schrieb Fernando Pessoa 1931 an einen Freund. Pessoa, ein Dramatiker?

Er selbst bezeichnete seine Spiele mit den

Heteronymen – Álvaro de Campos, Alberto Caeiro und Ricardo Reis – als »Fiktionen eines Zwischenspiels«, einer der Hauptakte sollte wohl mit seinem Faust-Drama beginnen. Von 1908 bis 1933 skizzierte er in den verschiedensten Notizbüchern immer wieder die Kernszenen seiner Version dieser »subjektiven Tragödie« der Moderne.

 

1. Akt: Konflikt er Intelligenz mit sich selbst

2. Akt: Konflikt der Intelligenz mit anderen Intelligenzen

3. Akt: Konflikt der Intelligenz mit dem Gefühl

4. Akt: Konflikt der Intelligenz mit dem Handeln

5. Akt: Niederlage der Intelligenz




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