Eric-Emmanuel Schmitt
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Eine Erzählung
Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker
2003. 112 Seiten. Gebunden

ISBN 9783250600558

»Die Erzählung gehört zu den wenigen Büchern, die glücklich machen – auch über die letzte Seite hinaus.« Brigitte

Gar nicht schlecht, einen erwachsenen Freund zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn die Dinge im Leben mal nicht so laufen, wie man sich das vorstellt. Und noch dazu, wenn er Araber ist und wie Monsieur Ibrahim, der Kolonialwarenhändler in der Rue Bleue, in jeder Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran zu finden weiß.
Der zwölfjährige Moses lernt schnell, dass »Araber« zu sein keineswegs allein mit der Herkunft zu tun hat, es bedeutet in der Branche nichts weiter als: nachts und auch am Sonntag geöffnet. Und er weiß, auf Monsieur Ibrahim, der Tag für Tag unverrückbar in seinem Laden sitzt, ist Verlass, denn er kennt die Geheimnisse des Glücks und des Lächelns. Das hilft selbst in den aussichtslosesten Situationen: im Männerhaushalt mit dem schwermütigen Vater wie bei den Mädchen in der Rue de Paradis, beim Konservenklau wie beim Fahren ohne Führerschein. Aber nie sind die Dinge bloß so, wie sie scheinen: Monsieur Ibrahim, der Krämer, ist kein Araber, genauso wenig, wie die Rue Bleue blau ist.

 

Verfilmung

Das Buch wurde mit Omar Sharif in der Rolle des Monsieur Ibrahim verfilmt und feierte bei den Filmfestspielen in Cannes 2003 Premiere.

 

»Es ist eine Geschichte vom Kummer, vom Verlust, vom Tod, von der Liebe, vom Erwachsenwerden und von der Toleranz in dieser durchgeknallten Zeit, in der wir leben.« Elke Heidenreich, Lesen!

»Eine Erzählung von lächelnder Gewitztheit, gelehrtem Charme, zu Herzen gehender Einfachheit – und eleganter Schönheit.« Der Spiegel




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