Markus Lüpertz
Der Kunst die Regeln geben

Ein Gespräch mit Heinrich Heil
2005. 180 Seiten. Leinen

ISBN 9783250104902

Für Leser, die der zeitgenössischen Kunst auf den Grund gehen wollen

Wie wichtig die Kunst als Gegenwahrheit ist, wissen wir alle, die im täglichen Geschäft um Wahrheiten kämpfen und Entscheidungen fällen müssen. Markus Lüpertz, bekannt als »einer der deutschen Malerfürsten«, wie er abschätzig von den einen, aber auch bewundernd von vielen anderen genannt wird, ist ein hervorragender und unabhängiger Denker, was sich nicht nur in seinen in fast allen Museen der Welt vorhandenen Bildern manifestiert.

Im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Germanisten, Philosophen, Autor und Dozenten Heinrich Heil stehen zunächst die ungleichen Geschwister Kunst und Philosophie. Es wird deutlich, dass die Arbeit mit Malerpinsel und Bildhauerwerkzeug andere Denkweisen hervorbringt als die Arbeit eines Philosophen. Die Kunst entpuppt sich »als einer der wenigen großartigen Pole, an denen sich das Begreifen des Lebens aufhält«. Aber vor allem dreht sich das Gespräch um den Geniebegriff. Denn Lüpertz’ Mut, sich selbst immer wieder als Genie zu bezeichnen, übrigens in guter Tradition mit Dalí und Picasso, hat ihn oft ins Kreuzfeuer der Kritik gebracht. Dabei sind seine Äußerungen dazu immer entwaffnend einleuchtend und irgendwie auch bescheiden.

 

Der Kunst die Regeln geben erscheint auch als Vorzugsausgabe

30 Exemplare mit Kaltnadelradierung, nummeriert und signiert in Leinenkassette




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