Giuseppe Gracia
Santinis Frau

Roman
Ein Debüt
Meridiane 87
2006. 180 Seiten. Leinen mit Lesebändchen

ISBN 9783250600879

Eine Dreiecksgeschichte, wie sie schöner seit »Jules und Jim« nicht erzählt wurde

»Ich werde dir zeigen, wie ich dich liebe, wie ich mich angepaßt habe an die Lauheit der Welt, ein Löwe und ein Stück Angsthasenscheiß bin ich geworden.«
Irgendwo im Italienerquartier hat sie begonnen, die Freundschaft von Sofia, Santini und dem Ich-Erzähler. Und hier wurde sie geboren, die Idee vom Quartierkino, das nur die großartigsten Filme zeigen soll: »Dark Star«, »Die Dämonischen« und Die Nacht der lebenden Toten«. Davon träumen sie, und vom Tag, da sie Sofia heiraten werden: Zwei Kinder kriegt sie von Santini, eins vom Erzähler, und für den Rest der Zeit erzählt der Geschichten. Irgendwann fährt Sofia in die Ferien; doch soviel die Freunde auch warten – Sofia kehrt nie zurück.
Noch zwanzig Jahre später ist sie unvergessen. Da taucht eine Frau auf, die ihr verdammt ähnlich sieht, und sofort sind sie wieder da, die Gefühle des Erzählers. Nur diesmal sind sie verboten, denn inzwischen ist sie: Santinis Frau.
Jede Frau hat ihr Geheimnis, jede große Liebe ihre Abgründe, und nur drei Menschen kennen die ganze Geschichte und verstehen, wie es schließlich so weit kommen konnte. Dort unten. Im Gadamer-Keller. Viele Jahre später ...

 

»Giuseppe Gracia gelingen in den poetisch überhöhten Traumsequenzen Momentaufnahmen einer bittersüßen Sehnsucht. Sie zieht eine wehmütige Spur, die man nicht leichten Herzens wieder verlässt.« Beatrice Eichmann-Leutenegger, Neue Zürcher Zeitung




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