Eric-Emmanuel Schmitt
Kleine Eheverbrechen

Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker
Meridiane 98
2006. 144 Seiten. Gebunden

ISBN 9783250600985

»Sieht man eine Frau und einen Mann vor dem Standesbeamten, sollte man sich fragen, wer von beiden der Mörder sein wird.«

Was, wenn ein Mann durch Gedächtnisverlust seine Frau nicht wiedererkennt? Was, wenn sie etwas weiß, was er nicht wissen darf? Und was, wenn er weiß, dass sie weiß, was er nicht wissen darf? Ein Mann, eine Frau. Fünfzehn Jahre Ehe. Ein Spiel mit Masken und ein Spiel mit der Wahrheit.
Schmitt konstruiert die »Kleinen Eheverbrechen« als intelligent kalkulierten Taumel, stets haarscharf an säuberlich gelegten Fallstricken vorbei. Und doch, so böse das neue und alte Spiel scheinen mag, auch die Liebe hat sich daraus noch nicht verabschiedet. Die Frage ist nur, wer am Schluss gewinnt ...

 

»Ich habe mich immer gefragt, zu welchem Genre das Eheleben gehört. Zur Tragödie oder zur Komödie? Die einzige Gewissheit, die mir bleibt ist, dass es zur Gattung des Dramas gehört ...« Eric-Emmanuel Schmitt

 

»Auch als Dramatiker bleibt Schmitt sich selbst treu: der Autor, der süchtig macht!« Frankenpost




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