Ralph Dutli
Nichts als Wunder

Essays über Poesie
Odeon 20
2007. 260 Seiten. Englische Broschur

ISBN 9783250300205

»Ralph Dutli macht uns Mut, uns ohne theoretische Scheuklappen dem Gedicht auszusetzen, Laut und Sprache zu folgen und das gedruckte Wort als Partitur zu verstehen.« Georg Deggerich, Schweizer Monatshefte

Was Poesie vermag, was sie kann und will, und vielleicht auch soll – dieser Frage geht Ralph Dutli in seinen Essays mit Intuition und Gespür, mit dem Wissen des Lyrikers, Gedichtübersetzers und Poesiekenners nach. Ob es um die provenzalischen Troubadours geht, eine französische Renaissance-Lyrikerin, die englischen »Metaphysical poets«, die Surrealisten oder die russischen Dichter der Moderne – immer steht der magische Akt der Poesie im Mittelpunkt, das Sprache gewordene Wunder.
Ein »Poesie-Tagebuch« mit dem Titel »Der allerärmste Ort« versammelt Fundstücke, Reflexionen, Einkreisungen der Poesie, die sich immer wieder dem rationalen Zugriff entzieht. »Wahre Gedichte fliehen«, schrieb die amerikanische Dichterin Emily Dickinson. Ein Buch der Bewegung, der ungewohnten Blicke, der Entdeckungen – der Wunder!

 

»Ein wahres Füllhorn von Gedichten und Geschichten von Gedichten.« Gunhild Kübler, NZZ am Sonntag




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