Yasmine Ghata
Die Târ meines Vaters

Roman
Aus dem Französischen von Andrea Spingler
Meridiane 133
2009. 128 Seiten. Leinen
Umschlaggestaltung von
Nina Rothfos

ISBN 9783250601333

»Ghata erzählt mit der Eindringlichkeit einer alten Legende – von Ekstase und Trance und von der Göttlichkeit der Musik.« Focus

Nach dem Tod seines Vaters Weißbart erhält Hussein die Târ, die in der Familie seit Generationen an den ältesten Sohn weitergegeben wird. Doch unter Husseins Fingern will die doppelbauchige Laute ihre mystischen Akkorde nicht preisgeben. Seinen Anstrengungen zum Trotz bleibt sie ein bloßes Stück Holz ohne jede künstlerische Strahlkraft. Lastet ein Fluch auf Hussein? Welches Geheimnis birgt die Târ, das zu schwer wiegt, um sie erklingen zu lassen? Hussein und sein Bruder Nur machen sich auf den Weg ins Dorf des legendären Lautenspielers Mohsen, der mit seinem Instrument eine solche Magie entfalten konnte, dass ihr Vater ihn aus Eifersucht erschlug. Parvis, Mohsens Sohn, lauert auf die Söhne des Mörders, und die Brüder ahnen nicht, dass die Geschichte der Târ, die auch ihre Geschichte ist, noch sehr viel weiter zurückreicht ...

 

»Wie sie die Târ zum Resonanzkörper der Liebe macht und wie ihre Sprache gleich der Musik die ›versperrten Wege‹ überwindet, ist, in ganz altem Sinne, ganz wunderbar.« Ulrike Baureithel, Tagesspiegel

 

Die Autorin über ihr Buch (auf Französisch)

Târ-Hörprobe




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