Jurij Galperin
Leschakow

Roman
Aus dem Russischen von Therese Madeleine Rollier
Meridiane 6
1997. 280 Seiten. Leinen

ISBN 9783250600060

»Die Ausweglosigkeit kennt keine Mehrzahl, nur Färbungen. Die albtraumhaft russische einer Vita sovietica zeichnet Jurij Galperin als tristes Exempel.« Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung

Hier wird eine lustige Geschichte aus den letzten Tagen der Sowjetunion erzählt. Es ist der Roman von dem Liebenswürdigen, manchmal einfältigen und oft melancholischen Leschakow, eines Anpassers, der an seinem unauffälligen Dasein nach keinem bestimmten Vorfall zu ersticken droht. Bewusst wird ihm dies, als er merkt, dass ihn alle übersehen, dass es ihn nicht gibt, man vermisst ihn nicht, man braucht ihn nicht, er gehört dazu wie im Büro das Mobiliar. Da beschließt er in seiner Verzweiflung, endlich zu zeigen, wer er ist.




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