Jaime Bayly
Sag es keinem

Roman
Aus dem peruanischen Spanisch von Klaus Laabs
1996. 512 Seiten. Gebunden

ISBN 9783250103004

»Offen, freimütig und von innen heraus beschreibt Bayly die von Enttäuschung, Sensualität und Nihilismus geprägte neue Generation.« Mario Vargas Llosa

Dies ist ein besonderer, wenn auch exemplarischer Roman, der Konflikte zwischen Eltern und Jugendlichen, wie es sie überall auf der Welt gibt, zum Thema hat.

Eigentlich hat Joaquín ein leichtes Leben, seine Eltern sind reich, er geht auf die beste Schule, kurzum, er gehört zu den Privilegierten in Lima. Doch seine fanatisch religiöse Mutter schickt ihn zu Veranstaltungen des Opus Dei, während der vulgäre Vater ihn zum 15. Geburtstag ins Bordell schleppt. Und was macht ein sensibler Junge, wenn die Mutter ihn zum Heiligen, der Vater zum Macho erziehen will? Er lügt, was das Zeug hält, und erkennt schnell, dass Heiligkeit und Glück meilenweit auseinanderliegen. Als er das Ziehen und Zerren der Eltern nicht mehr aushält, haut er ab und endet fast als kokaschnupfender Stricher, doch dank Lügen und Dollars kriegt er sein Leben wie immer in den Griff.




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