Matthias Zschokke
Das lose Glück

1999. 288 Seiten. Leinen

ISBN 9783250600152

»Kein anderer deutschsprachiger Autor schreibt so ernsthaft verspielt, treibt so heiter Gesellschaftskritik.« Die Weltwoche

Vier Freunde verbringen einen idyllischen Abend auf dem See. Eine Schwimmerin, die aus der Dunkelheit auftaucht, stört ihre Ruhe. Die Besitzerin der Jacht zeigt im Laufe des Abends ihre Pistole. Einer nimmt sie an sich, damit nichts passiert. Irgendwann später löst sich in seiner Hosentasche ein Schuss aus der Pistole und tötet ihn.

Die Schwimmerin, die offensichtlich aus einer anderen Welt – Berlin – kommt, bleibt eine Fremde unter den vier Freunden, obschon sie mit ihrer Gegenwart es ist, die diesen verhängnisvollen Abend in die Gänge gebracht hat.

Dieser äußere Plot ist angefüllt mit den unglaublichsten Geschichten, wobei Zschokke ein Meister der überraschenden Phantasie ist. Das Buch, es fehlt ihm bewusst die Gattungsbezeichnung, ist ein überreicher Garten an bunt hervorsprießenden Abenteuern und fröhlichen Geschichten, die, einmal dem belanglosen Alltag entnommen, dann auch bewusst provozieren. Mit Zschokkes Erzählen entsteht Literatur pur.

 

»Zschokke ist unverschämt und hemmungslos frech, und dazu so brillant, so bestechend schräg und komisch, dass er zu einem Lesevergnügen erster Art wird.« Berner Zeitung




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