Zoé Valdés
Das tägliche Nichts

Roman
Aus dem kubanischen Spanisch von Klaus Laabs
1996. 160 Seiten. Gebunden
Umschlaggestaltung von
Mike Bierwolf

ISBN 9783250102977

»Strahlend gesund trotz ihres Unglücks, mit Humor und Sinn für Komik trotz aller Schwierigkeiten erzählt Zoé Valdés vom Alltag im letzten Reservat des Sozialismus.« Le Monde

Ein Wagnis, dessen Preis sie kannte: Zoé Valdés hat einen furiosen, kompromisslosen und politisch brisanten Roman geschrieben. Hauptfigur und Alter Ego der Autorin ist Yocandra, eine eigensinnige junge Frau, die in Havanna anfängt, ihr Leben niederzuschreiben. Immer ist die Politik mit im Spiel. So auch kurz vor Yocandras Geburt, als Che Guevara auf dem Platz der Republik der hochschwangeren Mutter noch die Nationalflagge über den Bauch breitet ...

Lange bleibt Yocandras Suche nach Liebe und Anerkennung, nach Vorbildern und Leitfiguren vergeblich, bis der »Nihilist« in ihr Leben tritt, ein unangepasster Filmregisseur, und ein erotisches Abenteuer beginnt.

Aufrichtig bis an die Grenzen der Schamlosigkeit und radikal in seiner Kritik, gleicht dieser Roman einem einzigen Befreiungsschlag. Voller Trauer und Verzweiflung, doch ohne jeden Hass, gehört dieses Buch sicher zu den bewegendsten Zeugnissen der kubanischen Gegenwartsliteratur.




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