Fernando Pessoa
Alberto Caeiro, Dichtungen, Ricardo Reis, Oden

Aus dem Portugiesischen von Georg Rudolf Lind
1986. 244 Seiten. Englische Broschur

ISBN 9783250100409

»Ich habe niemanden, den ich liebte,
kein Leben, das ich wollte,
keinen Tod
der mir etwas nähme.«


Ricardo Reis gleicht in seiner Dichtung seinem Meister Alberto Caeiro, und doch unterscheiden sich beide wesentlich voneinander. Reis ist sich der Verzweiflung seines Menschseins bewusst, möchte sie aber nicht zum Vorschein kommen lassen. Das führt zu etwas, das man fundierten Stoizismus oder ein trauriges Epikureertum nennen könnte. Und es findet seinen Ausdruck in den klassizistischen Oden von Ricardo Reis, die ein Vermächtnis darstellen, das uns heute noch begeistert – Anleitung sind zu einem glücklichen oder zumindest abgefundenen Leben.




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