Eric-Emmanuel Schmitt 
Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

Aus dem Französischen von Klaus Laabs
Meridiane 137
2010. 112 Seiten. Gebunden

ISBN 9783250601371

»Die wunderbar leichtfüßige Geschichte einer unwillkommenen Wandlung.« Kieler Nachrichten

»Ich sehe schon, wie groß und stark du mal wirst«, prophezeit der alte Shomintso jedes Mal, wenn er den schmächtigen Jun in den Straßen Tokios trifft. Und wie beiläufig lässt er ihm eine Eintrittskarte fürs Sumoringen da. Doch für Jun ist Sumo die albernste Sache der Welt, »der Inbegriff dessen, was ich an Japan haßte, der Gipfel der Geschmacksverirrung, der Fudschijama des Horrors«. Erst als das Schicksal dem 15-jährigen Straßenjungen auch noch das Letzte genommen hat, besucht er das Zentrum des alten Shomintso. Was er dort erlebt, krempelt alles Bisherige von innen nach außen, und Jun macht den ersten Schritt in ein völlig neues Leben. An der Seite von Meister Shomintso eröffnen sich ihm ungeahnte Welten. Aber kann einer ein wirklich guter Zen-Schüler und großer Sumoringer werden, wenn er allen Anstrengungen zum Trotz kaum ein Gramm zunimmt?

In »Vom Sumo, der nicht dick werden konnte« erzählt Eric-Emmanuel Schmitt die Parabel einer Wandlung. Denn erst, wenn sich einem der Blick für das Wesentliche öffnet, kann man die Schritte tun, die tatsächlich zu tun sind.

 

»Schmitt komponiert eine inspirierte Erzählung über einen verlorenen Jungen und versteht es wie kein anderer, sie mit Lebensweisheit zu würzen.« Magdalena Apel, Ostthüringer Zeitung




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