Wulf Kirsten
Wettersturz

Gedichte 1993–1998
1999. 100 Seiten. Gebunden

ISBN 9783250104025

»Seine Gedichte sind Herbstgesänge, Lieder eines brechenden Sommers, berauschend schön.« Thomas Rietzschel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Der von frühester Kindheit an ausgeübte manuelle Umgang mit Äckern und Wiesen, mit Obstplänen und Druschplätzen, sollte sich am Ende als ein schier unerschöpflicher Erlebnis-Fundus erweisen … Eine Welt voll weitergetragener Namen und Begriffe. Wie sollte ich in meiner Einfältigkeit ahnen, welchen Wert diese Wortfelder einmal bekommen würden, daß daraus Gedichte hervorgehen würden?«
Wulf Kirsten zeigt auch in seinem neuen Gedichtband »Wettersturz« den Menschen in seiner Landschaft. Er arbeitet in kräftiger Sprache einem Maler gleich mit reichem Kolorit. Natur und Arbeit sind nicht Thema romantischer Schwärmerei, sondern beziehen sich auf Gesellschaftliches – eine Warnung vor der Gefährdung der Natur und damit der Menschheit. »Wichtig ist, daß aus der Sprache die Wirklichkeit hervorgeht« – Wulf Kirsten erschafft diese Wirklichkeit in so noch nicht gelesenen Sprach-Bildern.




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