László Krasznahorkai
Krieg und Krieg

Roman
Aus dem Ungarischen von Hans Skirecki
Meridiane 21
1999. 320 Seiten. Leinen mit Lesebändchen

ISBN 9783250600213

Hier tötete sich mit seinem Revolver der Held des Romans »Krieg und Krieg« von László Krasznahorkai, György Korim, der lange suchte und nicht fand, was er den Ausweg nannte.

»Krieg und Krieg« ist die Geschichte des eigenbrötlerischen und einsamen Korim, eines Archivars und Privatgelehrten aus einer ungarischen Provinzstadt, der einen radikalen Entschluss gefasst hat: Von einem Tag auf den anderen begibt er sich auf eine Reise in die USA, genauer nach New York City, um dort zu sterben.
Seine Reise führt ihn über imaginäre oder auch real besuchte »Leidensstationen« – Budapest, New York, Kreta, Köln, Venedig, Rom – in ein Iglu des italienischen Künstlers Mario Merz in den Hallen für Neue Kunst in Schaffhausen.
An der Schwelle zum neuen Jahrtausend unternimmt Korim eine Reise durch die Vergangenheit des Abendlandes, er durchlebt die Schrecknisse der Geschichte nochmals, um so zu seinem gewünschten und gesuchten Ende zu finden, mit sich in Frieden und im Reinen.




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