Verena Rentsch (Hg.)
Sigfried Giedion: 1888–1968

Sigfried Gideon. Der Entwurf einer modernen Tradition
1989. 232 Seiten. Kartoniert
Buchgestaltung von
Ernst Bloch
Umschlaggestaltung von
Trix Wetter

ISBN 978325050109-

»Sigfried Giedions Bedeutung läßt sich nicht mehr bestreiten.« Werner Oechslin

»1988 jährte sich der 100. Geburtstag von

Sigfried Giedion. Solche äußeren Zeichen bieten stets einen willkommenen Anlaß, bloße Erinnerungen zu vertiefen. Mit der Übernahme des Nachlasses Giedion im Jahre 1979 hat das Institut für Geschichte und Theorie (gta) an der ETH Zürich auch die Verpflichtung akzeptiert, entsprechende Forschungsanstrengungen zu unternehmen. Zusammen mit dem CIAM-Archiv bildet denn auch den Nachlaß Giedion eine erstrangige und unabdingbare Quelle zur Erforschung der Geschichte der modernen Architektur und ihres kulturellen Umfelds.
Nach der Krise der Moderne und nach der ‒ vermeintlich geschichtsorientierten ‒ ›Postmoderne‹ ist das Interesse an der Entwicklung der modernen Architektur seit 1980 längst in ein ›wissenschaftliches Stadium‹ getreten, (...) diese notwendige und nützliche Aufarbeitung ersetzt aber noch lange nicht interpretative Ansätze und Modelle, wie sie gerade Giedion in seiner Zeit originell und pionierhaft entwickelt hat.
Giedion ist auf eine besondere Weise gleichzeitig Zeuge, Kommentator, Propagator und Historiker einer Phase der Architekturentwicklung geworden, deren herausragende Bedeutung ‒ gleich andern Phasen der Umwälzung und des Neubeginns ‒ schon längst anerkannt und als unumstößlich taxiert wird. Und in dem Maße, in dem sich bei Giedion Gegenstand und Interpretation vermengen und verweben, ist auch seine Biographie und seine Person Teil eben dieser Geschichte.«
Aus dem Vorwort von Werner Oechslin

Mit Beiträgen von Jos Bosman, Sokratis Georgiadis, Dorothee Huber, Claude Lichtenstein,

Friederike Mehlau-Wiebking, Werner Oechslin,

Arthur Rüegg, Joseph Rykwert




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